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Warum du einen eigenen Podcast starten solltest

Warum du einen eigenen Podcast starten solltest

Obwohl es das Podcasting bereits seit über 10 Jahren gibt, hängen wir den Amis mal wieder ein gutes Stück hinterher. Erst in den letzten Jahren werden die Audioblogs auch bei uns in Deutschland langsam zum Mainstream und sind für viele von uns nicht mehr wegzudenken.

Die Podcaster sprießen plötzlich wie Pilze aus dem Boden und füllen das Netz.
Doch längst nicht jeder kennt den Trend und viele Unternehmer fragen sich, wozu so ein Podcast gut sein soll und wie er das Unternehmen voranbringen kann.


Was genau ist denn nun eigentlich ein Podcast?

Warum Podcast
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Ein Podcast ist in der Regel eine Serie von abonnierbaren Audiodateien (Episoden / Folgen) zu einem bestimmten Thema, die über das Internet kostenfrei angeboten wird. Der alte Begriff "Audio-Blog" macht es meiner Meinung nach verständlicher, da es dem klassischen "Blog" vom Prinzip her sehr ähnelt.

Wenn du selber eine Website mit einem Blog betreibst oder zumindest schonmal einen abonniert hast, weißt du, dass du dafür einen Hoster brauchst. Bei ihm mietest du sozusagen das "Grundstück" im Internet, auf dem du dich mit deinen Inhalten breit machen darfst. Über die URL (Die Internet-Adresse) zu deinem Blog können dich deine Leser finden und den Blog abonnieren, so dass sie über jeden neuen Beitrag direkt informiert werden. 

Ganz ähnlich läuft es mit einem Podcast. Auch er wird bei einem Hoster eingemietet, der für den technischen Background sorgt. Hier werden alle relevanten Daten wie Titel, Cover, die mp3 Dateien mit Shownotes etc. zum Podcast hinterlegt. Hier gibt es dann statt der URL einen sogenannten RSS-Feed. Über diesen Feed kann jeder "Podcatcher" wie z.B. iTunes, Spotify und co. die Daten abrufen und den Hörern zum abonnieren oder auch herunterladen zur Verfügung stellen. 

Warum Podcast

Schematische Darstellung eines Audio-Podcasts, der die Episoden im MP3-Format bereitstellt
(Quelle: Wikipedia)

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Und was bringt mir jetzt ein eigener Podcast?

Im Grunde ist der Podcast eines von vielen Marketing-Tools und hat wie schon erwähnt etwas Ähnlichkeit mit einem Blog. Wenn du dich allerdings einmal umschaust wieviel Konkurrenz du zu deinem Thema mittlerweile in Form irgendwelcher Blogs hast, sind wir schon beim ersten großen Vorteil des Podcasts:

Du hast weniger Konkurrenz

Starte am Besten direkt den Selbstversuch und suche ganz Konkret nach ähnlichen Inhalten wie du sie bietest. Über Google, bei YouTube und am Ende auch mal in einer Podcast-App wie z.B. iTunes oder Spotify. Du wirst feststellen, dass du wahrscheinlich nirgends alleine bist, aber im Podcasting noch wesentlich mehr Luft zum Atmen für dich und deine Themen ist.

Schnell und unkompliziert

Wenn du dich erstmal ein wenig eingegroovt hast, ist so eine Podcast-Episode ziemlich fix im Kasten. Das Equipment ist überschaubar, so dass du es problemlos überall mit hinnehmen kannst. Und im Gegensatz zum Videoformat brauchst du dir keinerlei Gedanken über deine Frisur und den ungünstigen Hintergrund zu machen.


Sie funktionieren fast überall

Podcast-Hörer haben meist ihre festen Rituale. Das Smartphone haben wir ständig bei uns und selbst auf dem Weg zur Arbeit, im Stau etc. haben wir Zugriff auf Internet und Sound. Podcast wird z.B. vorzugsweise konsumiert beim Autofahren, Joggen, Gassi gehen, beim Hausputz, in der Badewanne, auf dem Sofa... 

Niemand muss also mehr vor einem Bildschirm sitzen und stundenlang Texte lesen oder Videos schauen, um an wertvolle Inhalte zu kommen. Schließlich versuchen die meisten von uns doch eher ihre Bildschirmzeit zu reduzieren. Da ist doch so ein Podcast ein großartiges Medium, um trotzdem nichts relevantes zu verpassen.


Du wirst zum Teil des Privatlebens deiner Hörer

Für viele Menschen steckt heutzutage ihr halbes Leben im Handy. Wenn du es also schaffst, als Podcaster auf dem Smartphone deiner Hörer abonniert zu werden, bist du plötzlich ganz offiziell ein Teil ihres Lebens und darfst ihnen regelmäßig über Kopfhörer direkt "ins Gehirn" sprechen. Plötzlich begleitest du sie in den Urlaub oder "sitzt" mit ihnen am Frühstückstisch. 


Kurz und knackig

Eine klassische Podcast-Episode ist meist nicht länger als 15-20 Minuten. Es wird also zum einen thematisch in gut verdaulichen Häppchen serviert und auch zeitlich so, dass selbst in der Frühstückspause oder beim Warten auf den Bus die Zeit für eine Episode vom Lieblings-Podcast ausreicht. So machst du es deiner Zielgruppe extrem leicht, dir regelmäßig zu folgen.


Du erreichst eine komplett neue Zielgruppe

Menschen die nicht viel Zeit haben, einfach ungerne lesen oder eh vielleicht schon viel Zeit am Bildschirm verbringen suchen oft aktiv nach Inhalten, die sie während einer Autofahrt oder in der Badewanne "ganz nebenbei" konsumieren können. Dazu gibt es eine rein auditive Zielgruppe (zu der ich übrigens auch gehöre), die sofort nach einem Audioformat sucht, wenn sie über ein interessantes Thema stolpert. Gibt es das nicht, bleiben wir meist nicht lange treu, da uns der Konsum auf Social Media, über Newsletter usw. eher stresst. 


Du baust eine echte Beziehung zu deinem Hörer auf

Ich habe bereits erwähnt, dass du in die Luxus-Position kommst, deinem potentiellen Kunden zukünftig direkt und ungefiltert in die Ohren sprechen zu dürfen. Dies schafft unbewusst eine Art von Nähe und Vertrauen. Es entsteht so etwas wie eine richtige Beziehung, die du nicht einmal über Videos hergestellt bekommst, da uns dort visuelle Reize ablenken.  


Die Qualität deiner Kunden erhöht sich

Dein Podcast sorgt dafür, dass deine Kunden dich und deine Arbeit bereits ziemlich gut kennen, wenn sie dich erstmalig kontaktieren. 
Sie kennen deine Stimme, deine Art, deine Einstellung und Sichtweisen und wissen was sie bei dir erwartet. Das kann dir unheimlich viel Zeit und Energie im Onboarding-Prozess ersparen und führt am Ende auch zu schnelleren Kaufentscheidungen. 

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